A wie Ausländerbeschäftigung

A wie Ausländerbeschäftigung

Aktuell stellt die Ausländerbeschäftigung ein wichtiges Thema rund um die Zeitarbeit dar. Hierbei gibt es seit dem 19. Dezember 2019 einige Änderungen, die den Aufenthaltstitel und die Aufenthaltserlaubnis von Drittstaatsangehörigen betreffen.

Um europaweit ein einheitliches Erscheinungsbild zu gewährleisten, wurden sogenannte Vordruckmuster für die Erstellung einer Aufenthaltserlaubnis entwickelt. Mit der neuen Verordnung (EG Nr. 380/2008) gilt somit in Zukunft eine nationale Rechtsordnung. Damit verbunden werden Aufenthaltstitel der Drittstaatsangehörige künftig elektronisch erfasst und sämtliche Anmerkungen zur Erwerbstätigkeit auf der Rückseite der Unterlagen dokumentiert. Für Staatsangehörige der EWR-Staaten (Island, Norwegen und Lichtenstein) sowie der Schweiz, gilt dagegen eine uneingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit. Das bedeutet sie benötigen weder einen Aufenthaltstitel noch eine Aufenthaltserlaubnis, um in Deutschland arbeiten zu dürfen. Staatsangehörige der Schweiz müssen allerdings Ihren Aufenthalt innerhalb von 3 Monaten nach ihrer Einreise bei der Ausländerbehörde anzeigen.

Wen betreffen die Änderungen?

Die Neuerungen sind zuerst einmal insbesondere für die auszustellenden Behörden relevant. Trotzdem geht das Ganze nicht an den Unternehmen vorbei. Der Arbeitgeber steht in der Pflicht, eigenverantwortlich die Unterlagen potentieller Mitarbeiter zu prüfen. Durch die Neuerungen der Verordnung wird es dabei leichter, die Dokumente auf ihre Gültigkeit und Echtheit zu beurteilen. Das einheitliche Vordruckmuster tritt ab dem 30. April 2020 endgültig in Kraft, sodass in den nächsten Jahren vorerst unterschiedliche Aufenthaltstitel und -erlaubnisse im Umlauf sein werden.

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